Die Beamtenversorgung: Ärger über Anhebung der Regelaltersgrenze



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Beamtenversorgung: Ärger über Anhebung der Regelaltersgrenze

Mit der Nachricht über die längere Lebensarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung die Gewerkschaften verstimmt. „Ich bin außerordentlich überrascht und verärgert, aus der Presse zu erfahren, dass die Altersgrenze für Beamte angehoben werden soll“, empört sich der Landesvorsitzende des DGB, Dietmar Muscheid. Das Eintrittsalter in den Ruhestand soll ab 2016 schrittweise von 65 auf 67 steigen.

Ausnahmen soll es für Lehrkräfte sowie Beschäftigte der Polizei und Feuerwehr geben. Muscheid verweist auf den Koalitionsvertrag von Rot-Grün. Darin ist vereinbart, dass vor einer Anhebung der Regelaltersgrenze flexible Übergänge in den Ruhestand geprüft werden sollen. Muscheid fordert die Landesregierung umgehend zu Gesprächen mit den Gewerkschaften auf. Eine Anhebung der Altersgrenze per Presseerklärung wäre ein Vertrauensbruch, sagt er. „Das Maß ist voll.“ Bereits die Begrenzung der Besoldungserhöhung auf jährlich ein Prozent und der angekündigte Stellenabbau seien eine unzumutbare Belastung für die Landesbeschäftigten. Geplant ist ein Abbau von 1.575 Stellen bis zum Jahr 2015.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 09/2013
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